Time to say Goodbye

Nachdem wir uns von Ella schweren Herzens getrennt hatten, fuhren wir mit Bus und Bahn zu Vera und Roland zurück. Dort erwartete uns schon ein leckeres Abendessen in Form von einer Gemüselasagne und Salat. 😊 Nachdem wir von den Highlights unseres Roadtrips erzählt hatten, fing das Packen-Extreme dann an: wir mussten unsere ganzen Sachen aus-, ein- und umpacken. Roland ist nach dem Essen zum Glück ins Tennis gegangen und Vera ganz lange duschen, sodass sie nicht den ganzen Packwahnsinn mitbekommen hatten. 😀

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Ohoh. 😀

Als Roland vom Sport wiederkam, schauten wir noch alle gemeinsam The Big Bang Theory an, bevor wir ins Bett gingen. Das Tolle war, dass Tanja und ich unser eigenes Zimmer hatten mit einem großen Bett und sogar jeweils einer eigenen Decke!! Diese Tatsache haben wir einfach richtig gefeiert und wir schliefen so gut, wie nie zuvor. 😊

Am nächsten Tag haben wir deutsche Brötchen gefrühstückt, die Vera noch von der Arbeit mitgebracht hatte. Während sie einen Sportkurs unten im Fitnesszimmer gab, packten wir nochmal um. 😀 Danach ging es mit dem Bus mit jeweils über 40 Kilo in die Stadt zu unserem Hostel Secret Garden. Was für ein Spaß – nicht. 😀 Zu unserem Glück hatten wir einen sehr netten Busfahrer, der uns mit unserem Gepäck half. Im Secret Garden angekommen, konnten wir dann endlich unsere schmutzige Wäsche waschen. Danach packten wir die ganzen gewaschenen Sachen in unsere großen Koffer. Unsere beiden Zimmergenossen waren zum Glück nicht da, sodass wir uns ausbreiten konnten. 😀 Am späten Nachmittag liefen wir in die Stadt zum Paddy’s Market, um noch Souvenirs für Freunde und Familie zu besorgen. Da wir vor Ladenschluss nicht ganz fertig wurden, beschlossen wir, am nächsten Tag nochmal zu kommen. 😀
Abends schauten wir im Fernsehzimmer noch American Psycho mit anderen Hostelgästen, bevor wir dann relativ früh schlafen gingen.

Freitagmorgen fuhren wir nach Randwick, unserem ehemaligen Wohnort, um uns nochmal zu verabschieden und unsere Führerscheine abzuholen. Wir erledigten noch Angelegenheiten mit unserer Bank und liefen zum Coogee Beach, UNSEREM Beach. ❤ Dort saßen wir den ganzen Mittag und holten uns dann eine Domino’s Pizza. Es fühlte sich alles so alltäglich und doch seltsam an, da wir wussten, dass dies nicht mehr unser Zuhause war… ☹

Zurück in der Stadt gingen wir nochmal zum Paddy’s Market und kauften die restlichen Souvenirs. Ich machte mich noch auf die Suche nach hübschen UGG Boots und wurde im ersten Laden direkt fündig. 😊 Abends gab es im Hostel Free Barbecue, dass wir dann mit ins Fernsehzimmer nahmen, wo wir Nightmare on Elmstreet anschauten und ein bisschen vorglühten, bevor wir dann in die Side Bar gingen – ein letztes Mal ☹. Dort tanzten wir, bis die Lichter angingen. ❤

Am nächsten Tag schliefen wir erst Mal aus, bevor wir alles final in unsere Koffer packten. Laut der Kofferwaage waren unsere Koffer im grünen Bereich. 😊 Den Tag verbrachten wir dann in der Innenstadt, wo wir nochmal unsere Lieblingsplätze abklapperten wie das Opernhaus und the Rocks, wo am Wochenende immer ein Markt stattfindet. Auch ein McSpider durfte nicht fehlen.

Am späten Nachmittag wollten wir noch hoch hinaus auf dem Sydney Tower – das hatten wir uns extra für den letzten (vollen) Tag aufbewahrt, damit wir uns gebührend von Sydney verabschieden konnten. Da Samstag war, war mega viel los. Bevor es mit dem Lift hochging, konnte man noch einen 4D-Kurzfilm anschauen, wo man die Stadt auch schon von oben „erleben“ konnte. Wir schafften es gerade so im Hellen nach oben, sodass wir die Skyline noch bei Tag sehen und schließlich einen wunderschönen Sonnenuntergang aus fast 300 Meter Höhe bewundern konnten. 😊 Man sah bis zu den Blue Mountains. Als es komplett dunkel war, liefen wir noch einmal herum und fuhren dann wieder runter, da wir Hunger hatten. Und was hilft gegen Hunger? Natürlich der Hungry Jack’s! 😀 Den steuerten wir direkt an und genossen unseren Lieblingsburger, bevor wir wieder zum Hostel zurückliefen. Den Abend verbrachten wir alleine im Fernsehzimmer (yaaaay!!) und schauten Hangover 3.

Am nächsten Tag mussten wir auschecken. Wir richteten unser Handgepäck und ließen unser großes Gepäck im Hostel. Unseren letzten Tag wollten wir nämlich am Bondi Beach ausklingen lassen. Dort chillten wir den ganzen Nachmittag.

Als wir mit dem Bus  zurückfahren wollten, waren diese so voll, dass wir nicht mehr reinpassten. So mussten wir so lange warten, bis wir endlich mit einem Bus zum Hostel fahren konnten. Dort kamen wir ein bisschen später als geplant an und holten unsere Koffer ab. An der Bushaltestelle gegenüber warteten wir dann auf den Bus zum Central, von wo wir mit der Bahn weiter zum Flughafen fahren wollten. Doch auch diese Busse waren alle so voll, dass die Busfahrer uns aufgrund unserer großen Gepäckstücke nicht mitnehmen wollten…

Schließlich hielt ein Taxi vor uns und wollte uns überzeugen mitzufahren. Da wir aber noch Guthaben auf unserer Opal Card hatten, wollten wir lieber mit der Bahn fahren. Eine Fahrradfahrerin machte uns dann darauf aufmerksam, dass vom Central momentan keine Bahnen zum Flughafen fahren… man müsse wohl mit einem Ersatzbus woanders hinfahren und von dort in die Bahn umsteigen. Da uns aber kein einziger Busfahrer mit dem Gepäck mitnehmen wollte, mussten wir wohl oder übel auf ein anderes Transportmittel umsteigen. Da ein Taxi zu teuer gewesen wäre, bestellten wir uns ein Uber. Dieser kam direkt und zum Glück war diesmal kein Stau, sodass wir pünktlich am Terminal ankamen. Beim Check-In waren unsere Koffer leichter, als sie eigentlich wirklich sind – warum auch immer. 😀 Hätten wir das früher gewusst, hätten wir uns mehr TimTams gekauft. 😀

Der 14-stündige Flug nach Dubai ging schneller rum, als gedacht. Wir schauten Filme bis in die Nacht und schliefen dann die Hälfte des Flugs. 😊 Auch in Dubai ging die Zeit viel schneller rum. Beim Boarding wurde uns dann mitgeteilt, dass wir ein Upgrade in die Business Class erhalten haben. WUHUUUUUUUU!!! 😀 Wir freuten uns so sehr!!!! Uns fehlten echt die Worte als wir nach oben in das Flugzeug durften. Normal schauten wir immer von unten auf die Treppe und fragten uns, wie es wohl dort oben aussehen würde. Und es sah unglaublich aus! Als erstes wurden wir mit einem Champagner begrüßt. Es gab mindestens zehn Stewardessen, die nur für die Abteilung verantwortlich waren. Wir hatten einen eigenen riesigen Sitzbereich. Unsere Liegen hatten eine Massagefunktion, man konnte es zu einem Bett umfunktionieren, sodass man wirklich gemütlich schlafen konnte und es wurden sogar Matratzen verteilt. 😀 Jeder hatte einen eigenen großen Fernseher, ein Tablet und eine Minibar. 😊 Sogar ein Schuhfach gab es. Hahaha wir fühlten uns wie im Himmel (da waren wir ja auch). 😀

Wir durften so viel essen und trinken, wie wir wollten. Auch Alkohol. Und da es nur hochwertigen Alkohol gab und alles was das Herz begehrt von Wein, Bier über Spirituosen bis hin zu Cocktails bestellten wir uns quer durch die Karte alles worauf wir Lust hatten. 😀 Das Essen wurde sogar mit Tischdecken serviert auf Porzellangeschirr und richtigem Besteck! 😊 Und es wurde frisch für uns in der Küche zubereitet, sodass wir uns fühlten wie in einem teuren Restaurant. Es gab sogar eine Lounge mit einer richtigen Bar, wo man hindurfte, um sich mit anderen Leuten zu unterhalten und sich zu betrinken. 😀 Überall gab es dort süße Häppchen und Snacks. Wir probierten uns durch und unser Champagner Glas wurde von der Stewardess an der Bar pausenlos wieder aufgefüllt. 😀 Wir unterhielten uns gut mit den Stewardessen und so ging der 7-stündige Flug rum wie im Flug. Wir waren sogar traurig, dass es SO schnell rumging. 😀

Da wir in der Business Class geflogen waren, kam unser Gepäck natürlich als erstes mit der First Class vom Band. Wir waren total aufgeregt und freuten uns schon auf unsere Eltern. Als wir rauskamen, sahen wir sie sofort, denn sie hatten Plakate dabei mit süßen Aufschriften. 😊 ❤ Wir freuten uns unheimlich, endlich wieder Zuhause zu sein. Nach einem langen Begrüßungsmarathon hieß es dann aber auch, dass wir beide uns nach fast einem halben Jahr voneinander verabschieden mussten. Es fühlte sich komisch an, aber wir wussten: wir haben Australien zu dem Abenteuer unseres Lebens gemacht und werden diese Zeit niemals vergessen! ❤

Linh.

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