The adventure goes on and on!

Montag, 17. Juli: Seventeen Seventy

Das Abenteuer geht weiter! 😊 Nachdem wir eine Nacht in Seventeen Seventy wild gecampt hatten, machten wir uns am nächsten Tag schon früh auf den Weg zu einem Campingplatz, um noch einen Platz zu bekommen. Zu unserem Glück haben wir einen direkt am Strand ergattern können. 😊 Den Tag verbrachten wir somit natürlich nur am Strand. 😀 Da es auf dem Campingplatz Waschmaschinen gab, nutzen wir die Gelegenheit, um unsere Wäsche zu waschen. Mit Trockner war es schon teuer, aber da wir nur eine Nacht dort verbrachten, blieb uns nichts anderes übrig. Abends aßen wir zum ersten Mal das bekannte Dosenfleisch in Australien: SPAM. Es hat eigentlich ganz gut zu unserem Nudeln geschmeckt. Nach dem Essen schauten wir nach unserer Wäsche im Trockner und stellten fest, dass fast alles noch pitschnass war. Toll! 😀 Wir hängten dann alles über Nacht an Wäscheleinen auf und gingen schlafen.

Dienstag, 18. Juli: Seventeen Seventy – Bundaberg – River Heads // Gefahrene Kilometer: 289 km

Am nächsten Morgen mussten wir leider feststellen, dass die Wäsche durch den Tau nun noch nasser geworden ist als am Tag zuvor… also schmissen wir wohl oder übel nochmal Geld in den Trockner ein und warteten. 😀 Danach war immerhin alles trocken und wir konnten losfahren Richtung Hervey Bay, von wo aus unsere Tour nach Fraser Island starten würde. Unterwegs machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Bundaberg, wo der gleichnamige berühmte Rum destilliert wird. Dort liefen wir bei der Fabrik herum und besuchten den Souvenir Shop. Danach fuhren wir weiter Richtung Hervey Bay. Bei unserer Ankunft war es schon recht spät, sodass wir uns direkt auf die Suche nach einem Schlafplatz machten. Wir entschieden uns dazu, in River Heads am „Shopping Village“ wild zu campen, da dort am nächsten Tag die Fähre nach Fraser Island abfahren würde und wir uns so morgens Zeit sparen würden. Abends gingen wir dann noch am Hafen spazieren und konnten einen Wal beobachten. 😊

Mittwoch, 19. Juli: Fraser Island

Am nächsten Morgen mussten wir sehr früh raus, um die Fähre nach Fraser Island zu bekommen. Leider mussten wir ewig auf unseren Transferbus warten, aber dennoch schafften wir es rechtzeitig auf die Insel. Dort wurden wir am Kingfisher Bay schon von unserem „Cool Dingo Tour“ – Guide Dave erwartet. Unsere Gruppe bestand aus insgesamt zwanzig Personen. Zusammen stiegen wir erstmal in den riesigen Allradbus. Dave fragte vor der Fahrt kurz, ob alle angeschnallt sind und als wir bejahten ging die wilde Fahrt los: da die Insel komplett nur aus Sand besteht (jaaa auch die „Straßen“ :D) fühlte sich die Fahrt an wie auf einer Achterbahn. Wir wurden komplett in unserem Sitz hin und her geschleudert. 😀 Es war wirklich seeeeehr abenteuerlich! Wir waren erleichtert, dass wir nicht mit einem eigenen Auto hergefahren waren. Unser erster Stopp mit dem Bus war der Lake McKenzie. Dort ist es wunderschön! Der Sand ist schneeweiß und das Wasser glasklar. Wir genossen das kühle Süßwasser und schwammen eine Runde darin. Es fühlte sich super erfrischend an und wir wollten gar nicht mehr aus dem Wasser raus. 😀

Als es dann bald Lunch gab, liefen wir zurück zum Bus und aßen Wraps. Beim Essen gesellte sich ein riesiger Lizzard zu uns und als wir fertig waren, bat uns Dave den Lizzard mit Käse zu füttern. 😀 Warum auch immer schmeckte ihm Käse wohl besonders gut, denn er aß jeden einzelnen Krümel, den wir ihm zuwarfen.

Nach dem Essen machten wir einen bush walk durch den Regenwald und fuhren danach zu unserer Lodge und an den Strand am Kingfisher Bay, um den Sonnenuntergang anzuschauen, bevor es zurück zum Abendessen in die Dingo Bar ging. Es gab echt super Dinner und in Anbetracht der Tatsache, dass wir die letzten Tage fast nur Nudeln mit Soße gegessen haben, war das für uns ein Festmahl und wir griffen natürlich ordentlich zu – bis wir fast platzten. 😀 Später spendierte uns Dave noch Cocktails und wir spielten alle noch Billiard, bevor wir dann ins Bett gingen.

Donnerstag, 20. Juli: Fraser Island

Auch zum Frühstück gab es viel Auswahl und so sparten wir auch morgens nicht am Essen. 😀 Mit vollem Bauch ging es dann wieder in unseren riesigen Bus und die Achterbahnfahrt konnte weitergehen! 😀 Diesmal ging es auf die andere Seite der Insel und wir fuhren über den 75-Mile-Beach direkt am Wasser – es war so unglaublich! Wir sahen vom Bus aus richtig viele Wale und sogar einen Dingo, für den wir dann kurz stoppten und ausstiegen.

Wir fuhren dann zu einem Strand mit „Champagner Pools“, worin man baden konnte. Und nein, da ist kein Champagner drin, das Wasser blubbert nur und sieht aus wie Champagner. 😊 Danach ging es weiter zum Indian Heads, was ziemlich weit oben liegt, sodass wir einen super Ausblick auf das offene Meer hatten. Zum Lunch gab es wieder Wraps und auch diesmal gesellte sich wieder ein Tier zu uns: ein Kookaburra (ein wunderschöner Vogel, der Geräusche von sich gibt wie ein lachender Mensch/ Affe). Nach dem Essen fuhren wir am 75-Mile-Beach zurück und machten einen Stopp am Schiffswrack. Es sah sehr beeindruckend und gruselig zugleich aus.

Am Nachmittag machten wir einen langen Stopp beim Eli Creek, wo man mit Schwimmreifen den Bach runterrutschen konnte. 😀 Da es mega lustig war, machten wir es gleich nochmal. Danach mussten wir auch schon wieder zurück zum Kingfisher Bay, wo Dave uns an einem Hotel Resort rausließ, wo wir noch im beheizten Whirlpool chillen konnten. 😊 Danach fuhren wir zurück zur Dingo Bar zum Abendessen, wo wir diesmal nicht ganz so viel aßen, da wir letztes Mal fast geplatzt sind. 😀 Um 20 Uhr wurden wir abgeholt und zur Fähre gebracht, mit der wir wieder nach River Heads zurück fuhren. Nach einer guten Stunde kamen wir an und wurden von Ella schon erwartet. 😉 Da wir am nächsten Tag früh rausmussten, gingen wir direkt schlafen.

Freitag, 21. Juli: River Heads – Tin Can Bay – Rainbow Beach – Noosa // Gefahrene Kilometer: 305 km

Um 5 Uhr morgens standen wir auf und fuhren früh los zum Tin Can Bay, denn dort warteten Delfine auf uns, die gefüttert werden wollten! 😊 An dem Bay wohnen Delfine, die immer wieder zurück an den Strand schwimmen, an dem man sie füttern kann. Da sie immer gegen 8 Uhr kommen, beeilten wir uns, aber fuhren dennoch ein wenig langsamer als erlaubt, da Kängurus in der Morgendämmerung gerne herumhüpften. Und tatsächlich – einfach so, total unerwartet stand ein riesen Känguru mitten auf unserer Spur und starrte irgendwo in die Ferne. Wir schafften es, noch zu halten und es hüpfte ein Mal im Kreis und dann weg von der Straße. Oh man, zum Glück fuhr uns keiner hinten rein. 😀 Um 7 Uhr kamen wir dann in Tin Can Bay an und pünktlich um 8 Uhr kamen die Delfine. Diesmal waren es drei und davon war eins noch ganz jung, klein und verspielt. 😊 Wir kauften uns einen Fisch, mit dem wir einen Delfin namens Ella (jaaa wie unser Minicamper) füttern konnten.

Nach dem kleinen Spaß fuhren wir weiter zum Rainbow Beach. Dort bekamen wir beim Tanken den Tipp, zum Carlo Sandblow zu fahren. Dem Ratschlag gingen wir gleich nach und vor Ort bot sich uns ein unglaublicher Ausblick: es sah aus wie in einer kleinen Wüste – überall war Sand und links konnte man runter zum Strand bzw. Meer schauen. Später liefen wir runter zum Rainbow Beach und machten ein kleines Schläfchen bevor wir gegen Mittag dann schließlich weiter nach Noosa fuhren.

In Noosa angekommen, mussten wir feststellen, dass es doch größer war, als wir dachten und dass es wohl der Ort der Kreisverkehre ist, denn bis wir endlich in der Stadtmitte ankamen, fuhren wir erstmal durch mindestens 20 round abouts. 😀 So viele Kreisverkehre, aber leider kein Platz zum Schlafen. Wir fuhren durch ganz Noosa Heads, Noosa Ville und Noosa River bis wir dann endlich ein ruhiges Fleckchen am Fluss fanden, wo wir unsere Ella abstellten. Wir machten es uns schon gemütlich, als plötzlich ein Auto neben uns hielt und jemand zu uns reinschaute. Danach fuhr er weiter und kam nach ungefähr einer halben Stunde wieder und hielt direkt hinter uns mit laufendem Motor. Als wir ausstiegen, um unauffällig zu gucken, was das Auto da macht, stellte ich fest, dass er verdunkelte Scheiben hatte. Gruselig! So gaben wir unseren Schlafplatz auf und los ging die weitere Suche. Ein Stück den Fluss aufwärts fanden wir dann einen geeigneten Parkplatz und gingen gleich schlafen.

Samstag, 22. Juli: Noosa

Am Samstag standen wir ganz früh auf, da wir ja wild gecampt hatten. Wir genossen ein gemütliches Frühstück direkt am Flussufer und bummelten danach durch Noosa Heads. Das ist ein sehr schönes kleines Örtchen! 😊

Danach fuhren wir zum Noosa main beach und genossen die pralle Sonne bevor wir schließlich auf einen Campingplatz in Noosa Ville fuhren. Da wir einen Mordshunger hatten, machten wir erstmal ein fettes Barbie.  😀

Nach dem Essen fuhren wir dann zum Noosa Nationalpark, den uns das Tourist Center empfohlen hatten. Leider mussten wir feststellen, dass wohl seeeehr viele Menschen eine Empfehlung erhalten hatten, denn es war so voll, dass wir gar keinen Parkplatz in der näheren Umgebung fanden. So ging es leider erstmal wieder zurück. Wir entschieden uns dann dazu, alternativ zur Marina zu fahren, wo wir einen kleinen Spaziergang machten. Den Abend verbrachten wir dann auf unserem Campingplatz, wo wir mit einem Gläschen Wein den Sonnenuntergang anschauten.

Sonntag, 23. Juli: Noosa

Da wir einen Tag zuvor kein Glück mit dem Parken am Nationalpark hatten, fuhren wir am Sonntagmorgen direkt früh los, um einen der heißbegehrten Parkplätze direkt am Park zu ergattern. Wie das Schicksal es wollte, fuhr gerade ein Auto weg, als wir hineinfuhren – yaaaay! 😊

Zu Fuß machten wir erstmal den Coast Walk bis zum sogenannten Hell’s Gate, einem riesigen Fels mit einem schwarzen Loch in der Mitte. Ja, da kommt man bestimmt zur Hölle. 😀 Danach liefen wir durch den Regenwald zurück, da es dort anscheinend viele Koalas geben soll – gesehen haben wir leider keinen. ☹

Mittags gingen wir dann wieder an den main beach in Noosa und chillten dort den ganzen Tag. Zum Abschluss ließen wir den letzten Abend im schönen Noosa bei einem Gläschen Wein ausklingen.

Linh

 

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