Let the real Aussie Adventure begin!

Sonntag, 2. Juli – Donnerstag, 6. Juli: Cairns

Nachdem wir um kurz nach 23 Uhr am Flughafen in Cairns angekommen waren, fuhren wir mit dem Shuttlebus zu unserem Hostel. Dieses hatte uns per Mail eine Anleitung geschrieben, wie wir außerhalb der Öffnungszeiten Zugang zu unserem Zimmer bekommen würden. Diese stellte sich fast als eine Schatzkarte zu unserem Zimmerschlüssel heraus. 😀 Zunächst mussten wir einen Code am Eingangstor eingeben, um auf das Gelände zu kommen. Soweit so gut. Danach sollten wir uns zu einer Buddhastatue hinter dem Pool an der ersten Sitzecke links begeben. Das war in der Dunkelheit nicht ganz so einfach zu finden… nachdem wir dann ein paar Mal um den Pool getigert waren, fanden wir die richtige Statue endlich. Hinter ihr befand sich ein Safe, für den wir auch den Code bekommen hatten, um ihn zu öffnen. Darin lag unser Schlüssel an einem Papier geklebt. Dieses Papier war eine Wegbeschreibung zu unserem Zimmer. 😀 Dieses haben wir zum Glück recht schnell gefunden und nach der Schatzsuche gingen wir dann sofort todmüde ins Bett.

Am nächsten Morgen mussten wir dann erstmal einchecken. An der Rezeption lernen wir dann Micky kennen, einen ganz lieben Mitarbeiter, bei dem wir auch unsere Ausflüge für die nächsten Tage buchten. Auf dem Plan standen das Great Barrier Reef und der Daintree Nationalpark. 😊 Doch zunächst hieß es: Tee trinken und abwarten, denn leider regnete es den ganzen Tag. Wir hofften, dass das Wetter während unserer Ausflüge dann besser werden würde.

Abends gingen wir zum Famous Aussie Barbecue, welches von unserem Hostel in Kooperation mit einem naheliegendem Hostel jeden Montag organisiert wird. Dort konnte man unter anderem Känguru-, Emu- und Krokodilfleisch essen sowie Barramundi Fisch. Wir probierten beide fast alles, nur ich ließ das Emufleisch aus, da es doch zu sehr mit meinem Lieblingstier, dem afrikanischen Vogelstrauß, „verwandt“ ist und ich es nicht über’s Herz gebracht habe es zu essen. Tanja meinte es schmeckt fast genau wie beef. Das Krokodil hat nach Hähnchen oder Ente geschmeckt, war sehr lecker! 😊 Am späten Abend wurden dann Didgeridoos ausgepackt und es gab einen kleinen Wettbewerb, an dem auch Tanja teilnahm. Alle schlugen sich für das erste Mal ganz gut. Bei Tanja kamen leider nur ein paar Töne heraus, aber es klang wie ein Elefant. 😀 Danach durften alle auch mal probieren zu spielen und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, denn es ging zu unserer ersten Tour an das Great Barrier Reef. Dort fuhren wir mit einem Katamaran weiter raus auf das Outer Reef, wo man noch viele Korallen und verschiedene Meereslebewesen sehen konnte. Tanja war leider trotz Reisetabletten sehr seekrank, aber ein nettes Crewmitglied hat sich den ganzen Tag über sehr lieb um sie gekümmert. An Deck war es sehr schön, man konnte die Sonne genießen sowie den Ausblick auf das offene Meer. Auch für Essen wurde reichlich gesorgt. Unser erster Stopp war am Norman Reef, wo Tanja dann eine Runde tauchen ging und ich nur schnorcheln, da meine Nase komplett zu war (Klimaanlage aus dem Flieger lässt grüßen!). Später stieß Tanja beim Schnorcheln dazu. Wir haben ganz viele verschiedene Fische gesehen, darunter auch Clownfische alias Nemos. 😀 Ich habe sogar einen Hai gesehen. Unsere Highlights waren die großen platten Fische sowie ein Fisch, der eine riesige Nase hatte. 😀

Unseren zweiten Stopp legten wir beim Saxson Reef an. Auch dort gingen wir ein paar Stunden schnorcheln und machten diesmal Aufnahmen mit der GoPro und genossen es, im Great Barrier Reef zu schwimmen. Auf dem Rückweg sahen wir dann zwei riesige Buckelwale, die um unser Boot schwammen. Das war echt atemberaubend! Sogar die ganze Crew war komplett aus dem Häuschen. 😀 Nach dem erfolgreichen Trip gönnten wir uns dann noch einen Burger vom Megges.

Am Mittwoch machten wir unsere Daintree Tour. Als unser Guide Wiley uns mit dem Bus abholte, entlarvte er uns sofort durch unsere Überpünktlichkeit als Deutsche. 😀 Er war total lustig und machte dauernd sarkastische Bemerkungen. Außerdem lief er die ganze Zeit nur barfuß herum und redete viel von Bäumen – ein richtiger Naturfreund eben. 😀

Als wir alle Teilnehmer aufgesammelt hatten, ging es erst mal an einen Fluss und wir tranken Kaffee und Tee mit TimTams. Danach fuhren wir zum Daintree River und überquerten ihn mit einer Autofähre, um in den Daintree National Park zu gelangen. Noch auf der Autofähre sahen wir am Ufer ein riesiges Krokodil herumschwimmen. 😀 Wiley meinte dann gleich, dass wir jetzt ja eigentlich alle nach Hause könnten, weil wir ja jetzt schon einen Kroko gesehen haben und das quasi das Tagesziel war. 😀

Kroko
Kroko aus sicherer Entfernung 😀

Wir fuhren dennoch weiter zu einem Lookout und machten einen Rainforest Walk. Wiley erzählte uns dabei ganz viel über den Regenwald und die einzelnen Pflanzen. Kurz zusammengefasst: alles im Regenwald möchte euch töten. 😀 Vor allem die Pflanzen seien gefährlich, nicht die Tiere. Im Regenwald habe ich dann noch einen Kasuar entdeckt, einen ganz seltenen und sehr gefährdeten Laufvogel, den es nur in Australien gibt. Wir riefen dann schnell die anderen aus der Gruppe wieder zurück, um ihn zu beobachten. Wiley meinte dann nur ganz cool, dass er ihn auch schon gesehen hätte, aber mir den Vortritt gelassen hat. Jaja, genau. 😀 So ein lustiges Kerlchen. Er hat sich danach noch mehrfach bei mir bedankt und wir waren echt happy, dass wir einen wilden Kasuar gesehen haben. Im Daintree gab es übrigens sehr viele Pflanzen, die aussehen wie Plastik, aber natürlich echt sind. 😀

Gegen Mittag ging es weiter zum Cape Tribulation, wo wir eine Essenspause am Strand einlegten. Danach ging es wieder zurück zum Daintree River, von wo wir eine Bootsfahrt unternahmen, auf der Suche nach Krokodilen. Was das anging, hatten wir sehr viel Glück, denn wir sahen etliche Krokodile und fuhren ganz nah an sie ran.  Nach der Bootsfahrt konnten wir noch ein kleines Kroko streicheln, bevor wir zu unserem letzten Spot, die Mossman Gorge, fuhren. Dort konnte man im Süßwasser schwimmen. Über Port Douglas und einem Lookout mit Sonnenuntergang überm Meer fuhren wir dann wieder zurück nach Cairns zu unserem Hostel. 😊

Es war ein super Ausflug, doch am Abend wurde unsere Laune von einem Hauch Angst überschattet, da wir immer noch nichts Neues von unseren Führerscheinen gehört hatten. Mike meinte, er hält uns auf dem laufenden und wir hofften einfach, dass sie rechtzeitig kommen, sodass Mike sie uns eventuell einfach nachschicken lassen kann.

Am nächsten Tag haben wir dann endlich unser Auto/ Haus/ Minicampervan abgeholt. Bei der Autovermietung haben wir dann noch Überbleibsel von anderen Campern eingesackt, die auf einem Tisch gesammelt wurden: Von Essen über Klopapier und Alufolie war alles dabei. So sparten wir uns auf jeden Fall den ersten Einkauf. 😀 Das Auto haben wir trotz Bedenken wegen unserer fehlenden Internationalen Führerscheine ohne Probleme überreicht bekommen. Dazu auch noch einen voll tollen (the „good one“) mit viel Stauraum. Alle Hippie Camper haben einen Namen. Unser Camper heißt Adele und ist mit Musiknoten verziert und schön schlicht – sehr passend!

Adele
Unser Camper Adele.

Nach einem kurzen Check luden wir unsere ganzen Sachen ein, holten noch unsere Koffer im Hostel ab und begaben uns zur Lagune, um ein bisschen zu schwimmen und zu entspannen. 😊 In Cairns ist der Strand nämlich komplett voller Matsch und Dreck, sodass die Stadt eine kleine Lagune errichtet hat, damit man darin baden kann wie am Meer. Die Lagune kann man sich vorstellen wie ein großes Freibad mit Meerwasser und Sand.

Unsere erste Nacht campten wir wild auf einem Parkplatz direkt am Meer. Zum Glück war ein Klo in der Nähe, wo wir unsere Zähne putzen konnten. Die Nacht war sehr gruselig, weil wir am Straßenrand quasi in unserem Auto geschlafen haben – daran mussten wir uns erstmal gewöhnen. 😀

Freitag, 7. Juli: Cairns – Atherton Tablelands – Mission Beach // Gefahrene Kilometer: 280 km

Am nächsten Tag fuhren wir von Cairns in die Atherton Tablelands. Dort gab es schöne Aussichten: wir fuhren nach Millaa Millaa, wo es Wasserfälle gibt. Dort fuhren wir den Waterfall Circuit mit drei verschiedenen Wasserfällen. Davon besuchten wir nur zwei, da wir ausversehen eine Abfahrt verpasst hatten. Es war dennoch sehr schön! 😊

Danach fuhren wir weiter nach Mission Beach und suchten einen Campingplatz für zwei Nächte. Wir fanden genau zwei. Der günstige war leider schon ausgebucht, sodass wir den teuren nehmen mussten. 😀 Dafür war es ein sehr schöner Campingplatz direkt am Strand mit wirklich sauberen Badezimmern und Küche. Den restlichen Tag verbrachten wir eigentlich nur am Strand. Dieser war sooooo riesig und wir hatten ihn quasi für uns alleine. 😊 Das Wasser war angenehm warm und total ruhig, sodass wir darin sogar geschwommen sind. Abends machten wir dann Barbie mit Würstchen vom Metzger. Yummy! 😊

 

Samstag, 8. Juli: Mission Beach

Am zweiten Tag in Mission Beach wollten wir den Sonnenaufgang über dem Meer anschauen, aber leider haben wir verpennt. 😀 Also ernannten wir den Tag zum totaaaaalen Beach Relax Day und verbrachten den ganzen Tag nur am Strand. Da dieser wieder komplett menschenleer war, fühlten wir uns wie Könige auf unseren Campingstühlen am riesigen Strand. 😊 Abends genossen wir dann immerhin den Sonnenuntergang und schauten noch ewig den Mond und die Sterne an. ❤

 

Linh

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