Exploring our new University UTS

Nachdem wir ein paar Tage hatten, um uns ein bisschen einzuleben, wurde es schließlich ernst – wir waren ja nicht nur zum Spaß hier, sondern auch für ein Study Abroad 😉 Also hieß es: Block, Stift und Tablet in den Rucksack packen und auf zur Uni für die Orientation Week!!

Das Wetter meint es wirklich nicht gut mit uns, denn es regnete schon wieder fast die ganze Woche. Am Montag waren wir so müde und gejetlagged, dass wir beschlossen, die geplante Campus Tour ausfallen zu lassen. Abends meldeten wir uns dann für Freitag um.

Am Dienstag waren wir dann zum ersten Mal an der Uni und holten direkt unsere Student ID Cards ab. Vor Ort wurden Bilder von uns für den Ausweis gemacht. Wir sehen echt super auf den Fotos aus – nicht. Leider haben wir immer noch keinen Schirm (warum auch, wir sind ja hier in Australien 😉) und demnach waren unsere Haare natürlich vom Regen pitschnass. So sind wir nun auf unseren neuen Studentenausweisen verewigt – zumindest für die nächsten drei Monate. 😃

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Unsere tollen Student ID Cards.

Aber egal, denn mit unseren ID Cards sind wir nun offiziell International Students der University of Technology Sydney (UTS). Yaaaay! 😊
Zu diesem Anlass gab es natürlich eine Begrüßungsveranstaltung speziell für Postgraduate International Students, die für uns verpflichtend war. Insgesamt waren ungefähr 450 Studierende anwesend. Die Veranstaltung dauerte drei Stunden, war zwar informativ und motivierend, jedoch ein wenig irrelevant für uns, da wir das meiste davon schon wussten oder erledigt haben, wie beispielsweise die Abholung der ID Card oder die Anmeldung der Kurse. Uhhh Streberalarm!! 😝
Am Ende wurde uns noch der Surflehrer vorgestellt, welcher uns dazu motivierte, an einem Surf-Camp teilzunehmen. Natürlich nur, weil wir ja unbedingt surfen lernen wollen und nicht, weil er so verdammt gut aussieht. 😉
Es wurde ein anschließendes leckeres „Barbie“ (Barbecue) angekündigt, jedoch bestand dieses nur aus einem Hotdog, für den wir eine halbe Ewigkeit anstehen mussten. Glücklicherweise haben wir aber eine Einladung zu einer exklusiven Cocktailparty für internationale Studenten am nächsten Abend erhalten. Doppel-Yaaaaay!! 😃

Am Mittwoch gab es ein offizielles UTS Welcome für alle Erstsemester. Diese Veranstaltung dauerte fünf Stunden. Semi-motiviert liefen wir also zu dem Saal, doch als wir uns näherten, sahen wir einen Buffet-Tisch mit zahlreichen süßen Stückchen. Dies war ein Highlight im Vergleich zu dem üppigen „Barbie“ am Vortag und erhöhte unsere Motivation. Nachdem wir jeweils unsere Mappen abgeholt hatten, die unter anderem unsere Studienbescheinigungen beinhalteten, stürzten wir uns also auf das Buffet. Mit Tee und Kaffee gewappnet, suchten wir uns einen Platz im Saal. Dieser war riesig und sehr beeindruckend.

Zunächst bat der Direktor die Professoren der Universität in den Saal. Hierfür mussten wir uns zu einer Hymne erheben, während die Professoren in ihren Roben und mit ihren Doktorhüten nacheinander zur Bühne liefen. Als die erste Ansprache begann, bat der Präsident uns erneut uns zu erheben. Daraufhin folgte eine Würdigung der Stämme, denen das Land ursprünglich gehört, auf dem die UTS sich befindet sowie ihrer Vor- und Nachfahren.

Acknowledgement of Traditional Owners

The Transforming Cultures Research Centre (TfC) and UTS acknowledge the Gadigal and Guring-gai people of the Eora Nation upon whose ancestral lands our university now stands. We would also like to pay respect to the Elders both past and present, acknowledging them as the traditional custodians of knowledge for these places.

Alles machte einen sehr festlichen Eindruck. Nach einer traditionellen Tanzshow von Aborigines betrat schließlich ein ernst dreinblickender Professor das Rednerpult. Er stellte sich erstmal als Leiter des Instituts für Nanotechnologie vor. Es folgte eine sehr beeindruckende Powerpoint-Präsentation über ein neues, aktuelles Forschungsprojekt, an dem er gerade arbeite. Dieses beschäftige sich mit Kontaktlinsen, die ähnlich wie Google-Glasses funktionieren und einem Karten, Straßen und Konstruktionen direkt vor dem Auge anzeigen lassen können. Sogar die Augenfarbe könne man sich anders einstellen. Er erhielt dafür sehr viel Applaus und erstaunte „Ahhh“s und „Wooow“s sowie viele Freiwillige, die sich als Probanden anmelden wollten. Schließlich beendete er seinen Beitrag, indem er den Namen des Projektes ganz groß auf die Leinwand projizierte: B.A.L.L.S. und dem Satz: „And this is, what it’s all about: BALLS!“ – plötzlich ging das Licht aus, laute Musik fing an aus den Lautsprechern zu dröhnen und der Professor riss sich die Kleidung vom Leib. 😃 Auf einmal realisierten alle im Raum, dass es nur eine Show war und er uns komplett auf den Arm genommen hatte. In Wahrheit war er ein Motivationstrainer und lockerte uns so vor seinem eigentlichen Vortrag auf. Halbnackt fing er also an mit leuchtenden Bällen zu jonglieren und herumzutanzen, bevor es dann ernsthaft losging. Echt lustige Show! 😃 Seine Rede war tatsächlich sehr motivierend und nahm uns die Angst vor allem, was noch kommen würde. Nach zwei Stunden verabschiedete er uns erleichtert und glücklich in die Pause. Vor dem Saal warteten volle Buffet-Tische auf uns, mit leckeren Wraps, Sandwiches, Muffins und Salat. Wir lernten ein paar nette Leute kennen und unterhielten uns hier und da. Als es weiterging, suchten wir uns mit Payne, einem Chinesen, den wir ganz sympathisch fanden, einen Platz und wurden nach ganz vorne in die erste Reihe verwiesen, da dort noch genau drei Plätze frei waren. Es folgte ein Bewerbungstraining, bei dem zwei Ipads und weitere Preise vergeben wurden. Leider gingen wir leer aus. Nach der Veranstaltung liefen wir zur Bibliothek, weil an dem Tag „Play-Day“ war und es kostenlos Pizza gab. Yummy!! 😊

Am Abend ging es dann zur exklusiven Cocktailparty. Wir freuten uns schon sehr. Dort angekommen wurden viele kleine Häppchen von Kellnern serviert, wie beispielsweise kleine Bán Cuôn (vietnamesische gefüllte Reispapierrollen 😊), gebratene Ente sowie Wurstspieße. Außerdem bekam jeder drei kostenlose alkoholische Getränke. Da die Preise für Alkohol hier seeeeehr hoch sind, haben wir das natürlich voll ausgekostet. 😉 Wir kamen mit einigen interessanten Leuten ins Gespräch, auch mit einem Deutschen („Huch, was ist denn das?“ – „Wurstspieeeeßee!“ 😃) und genossen die Musik vom DJ. Später fingen wir an zu tanzen und es gesellte sich eine Gruppe indischer Jungs zu uns, mit denen wir dann feierten und den Abend ausklingen ließen.

Am Donnerstag fand ein Faculty Welcome statt. Auch hier gab es wieder etwas zu essen. Diesmal sogar große Bán Cuôn, so wie ich es von Zuhause kenne. Um das Eis zu brechen, sollten wir bei einem Spiel mitmachen. Dafür erhielt man einen Zettel mit Eigenschaften und musste zu jeder dieser Eigenschaften einen Menschen finden, der diese besitzt. Ich war als zweite fertig und gewann einen 50$ Gutschein für unseren Supermarkt Woolworths. Yaaaaaaaay!! 😊

Am Abend gab es ein weiteres Welcome speziell für Advanced Journalism Studierende. Dort lernten wir unsere zukünftigen Kommilitonen sowie Dozenten bei Wein und Käse kennen.

Am Freitag lachte die Sonne uns durch einige große Wolkenberge hindurch ab und zu mal an. Morgens nahmen wir an der „Green Tour“ teil, bei der uns der Campus gezeigt wurde. Es gibt zwei sehr moderne Gebäude auf dem Gelände, die sogar die Höchstanzahl von Umweltsternen für Innovation und Umwelt erhalten haben. In diesen Bauten fällt nahezu überall Tageslicht hinein. Alles wird sehr umweltbewusst und stromsparend eingesetzt. Es gibt sogar Geräte, welche die Anzahl der Menschen im Raum ermittelt und daraufhin die Klimaanlage passend dazu regelt.

Nach der Tour suchten wir uns einen ruhigen Arbeitsplatz und entdeckten ein Buffet. Es war wohl das Welcome Buffet für die Undergraduate International Students. Als diese sich bedient hatten, griffen wir auch noch zu und begaben uns dann an einen ruhigen Ort, um unsere Präsentation für das Kolloquium in Deutschland (WMK) vorzubereiten. Danach gingen wir in die Stadt zum Darling Harbour, wo die Sonne dann vollends auftauchte und genossen das schöne Wetter am Hafen, bevor die Uni dann nächste Woche richtig anfangen würde… 😉

Linh

 

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2 Kommentare zu „Exploring our new University UTS

  1. Hallo Mädels, das Essen muss ja wirklich sehr teuer sein. Hab den Eindruck Ihr werdet nicht satt:). Na dann wünsche ich Euch noch einige kostenlose Essenseinladungen. Grüße Regina Dillmann-Felber

    Gefällt 2 Personen

    1. Hallo, danke, ein paar hatten wir inzwischen tatsächlich noch 🙂 Statt werden wir auch, keine Sorge! Mittlerweile entdecken wir immer wieder mal das ein oder andere Schnäppchen 🙂 liebe Grüße, Tanja

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