Let the adventure begin

Nach fast einem Jahr Vorbereitung standen wir am 25. Februar tatsächlich am Flughafen in Frankfurt, Abflug 20:30 Uhr, zunächst nach Dubai. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließen wir also nun für ein knappes halbes Jahr den deutschen Boden.

K1600_20170225_165854

Nach einem Zwischenstop in Dubai (ist übrigens ein schöner Flughafen) stiegen wir in den nächsten Flieger nach Singapur. Vor dem großen Ziel Sydney wollten wir hier noch drei Nächte verbringen um diese Metropole zu erkunden.

Nach fast 17 Stunden Reisezeit freuten wir uns eigentlich nur noch auf eins: Schlafen! Im Hotelzimmer angekommen, kam dann die Ernüchterung – unser Bett war leider steinhart. Running-Gags wie: Life is hard but my bed is harder sollten Aufschluss genug darüber geben. Davon abgesehen war unsere Zeit in Singapur durch viele neue Eindrücke geprägt, die uns beiden gut gefallen haben.

Am ersten Tag ging es los zur Sightseeing Tour: Marina Bay, Gardens by the Bay, Flyer und riesige (!) Wolkenkratzer.

Ein einprägsames Erlebnis war sicher das doch etwas irritierende, spontane Fotoshooting, das ein chinesischer junger Mann mit uns durchführen wollte. Wir fragten ihn nichts Böses ahnend, ob er denn ein Foto von uns machen könnte. Was dann folgte, war ein nicht enden wollendes Posieren. Was es jeweils darstellen soll, wissen wir bis heute noch nicht. Hier unser best of:

Übrigens mussten wir anschließend ebenso viele Bilder in zig verschiedenen Posen von ihm schießen… 🙂

Auf dem Rückweg ins Hotel kamen wir am Abend noch zu einer etwas anderen Sightseeing Tour. Die Buslinien in Singapur sind leider weder besonders einleuchtend beschrieben noch gibt es Anzeigen oder Durchsagen in den Bussen. Und zu unserer Verteidigung, in der Innenstadt gibt es fast nur Einbahnstraßen und dazu noch Linksverkehr… jedenfalls stiegen wir mehr auf gut Glück in einen Bus ein, laut dessen Busnummer wir theoretisch wieder ins Hotel kommen sollten. Da waren wir leider zu optimisch. Als wir nach fast einer halben Stunden einsahen, dass wir überhaupt nichts wiedererkennen, stiegen wir aus – und hatten uns um geschätzt 20 Stationen in der falschen Richtung verfahren. Für den „richtigen“ Heimweg brauchten wir dann fast eineinhalb Stunden, statt 20 Minuten… kostete aber nur circa 2 Dollar mehr, kann man schon mal machen 🙂

Am nächsten Tag, nach einer unglaublich erholsamen Nacht (nicht…) fuhren wir nach China Town. Durch die unzähligen Läden, Gäschen, Restaurants und allerlei Nippes verbrachten wir den zweiten Tag in Singapur vorwiegend mit Shoppen. Auch ein bisschen Kultur durfte nicht fehlen, so besuchten wir auch den ältesten hinduistischen Tempel der Stadt.

In China Town wird fast an jeder Ecke mit einer relativ günstigen Massage geworben. Nach dem langen Flug, zwei anstrengenden Tagen und zwei harten Nächten (Reminder: Selbst der Boden ist bequemer als diese Matraze) hatten wir uns eine solche doch wirklich verdient. Nachdem uns eine Dame erst mal zum Fish-Spa überreden wollte, da leider nur Männer zum Massieren vor Ort waren, versuchten wir unser Glück noch bei zwei weitere Studios. Dort gab es leider ebenfalls just men. Beim vierten Anlauf bei einer Thai Massage (leider gab es keine Thai Massage, da kein entsprechendes Personal da war) gab es nun endlich eine Fuß- und Nackenmassage. Meine Massage war ganz in Ordnung, Linhs war ihrem Blick nach, härter als das Bett! Spätestens als der Masseur, der offensichtlich sehr viel Spaß hatte, ihr seine Füße in den Rücken zu stemmen, hatte Linh alles – außer die erhoffte Entspannung. Im Nachhinein war es trotzdem lustig – besonders für mich 😉

Am Abend machten wir uns dann nochmal auf zur Innenstadt, um uns die Lightshow am Marina Bay anzusehen. Diese war zwar nicht sonderlich spektakulär (nichts gegen die Schlosslichtspiele in Karlsruhe), dennoch war der Blick auf den beleuchteten Bay und die Skyline wirklich eindrucksvoll.

Als krönenden Abschluss ging es an unserem letzten Abend in Singapur dann noch hoch hinaus. 76 Stockwerke, ganz nach oben in das Marina Bay Sand. Das Gebäude ist wirklich riesig… das kleine Etwas da im Vordergrund sind wir:

Rückblickend hätten wir uns vielleicht doch etwas früher über die 20 Dollar Eintritt in die Skybar wundern sollen, die wir oben im Ce La Vi als Getränkegutschein verwenden konnten. Tatsächlich mussten wir sogar noch auf unseren Cocktail drauf zahlen – der wohl teuerste Cocktail unseres Lebens. Aber der Blick von oben war es alle mal wert! Das sollte man sich bei einem Besuch in Singapur nicht entgehen lassen!

Und so ging es am 01. März mit einer Menge Eindrücke wieder Richtung Changi Flughafen. Dort bekamen wir endlich unsere ersehnte Fußmassage. Und dazu noch kostenlos – klasse, diese Dinger!

K1024_20170301_160220.JPG

Unser Fazit zu Singapur:

  • Geile Stadt, sehr groß, sehr sauber, sehr beeindruckend
  • Durchsagen im Bus wären sehr hilfreich
  • Frösche und Fische im Aquarium vor den Restaurants soll es in Deutschland bitte niemals geben
  • Die Seidenschlafsäcke, die wir kaufen wollten, gibt es leider nicht.
  • Nächstes Mal nehmen wir unsere eigene Matraze mit! 🙂

Tanja

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s